Schornstein-Kaminofen

 

Heizwerte von Scheitholz

Der Heizwert des Holzes ist um so größer, je mehr Harze und Lignine darin enthalten sind.Nadelholz besitzt einen höheren Anteil dieser Holzbestandteile pro Gewichtseinheit und hat daher auch einen höheren Heizwert als Laubholz.

Da die Laubhölzer jedoch eine höhere Dichte besitzen, ist deren Heizwert je Volumeneinheit deutlich höher.

Heizwerte der Holzsorten

 

 

 

Holzart

Heizwert je RM Holz

gerundet auf 100 KW/h

Heizwert je KG

 

Holz in KW/h

Rotbuche 2100 4,2
Eiche 2100 4,2
Esche 2100 4,2
Birke 1900 4,3

Laubholz

im Durchschnitt

2100 4,2
Fichte 1600 4,4
Kiefer 1600 4,4

Douglasie

1700 4,4

Nadelholz

im Durchschnitt

1600 4,4

Nadel-u.Laubholz

im Durchschnitt

1800 4,3

 

 

 

Wichtig

 

Ein Kilogramm Buche/Eiche brennt nicht besser, länger oder heißer als ein Kilogramm Fichte, es ist nur deutlich weniger Holz.Praktisch gesehen müssen Sie Weichholz öfter nachlegen und haben mehr Asche, dafür ist auf der Positivseite ein hoher Brennwert zu verzeichnen.Heißt:Weichholz brennt schneller an und bringt Ihren Ofen auch schneller auf Betriebstemperatur.Grundofenbetreiber können Weichholz energetisch besser verarbeiten als Stahlkaminofenbesitzer.

 

Unterscheiden Sie auch zwischen Kernholz und Astholz.Idealerweise wird Stammholz auf Meter gesägt, in 4 bis 7 Stücke gespalten und dann auf 33 oder 25 cm-Stücke geschnitten.Holz zwischen der Rinde auf der einen Seite und dem Baumzentrum auf der anderen Seite bezeichnet man als Kernholz.

Kernholz trocknet sauberer als z.B.ein Ast, der rundum von Rinde umschlossen ist.Die Stücke sollten händelbar sein, also gut mit einer Hand transportiert werden können.

 

 

 Als Sichtkontrolle:

 

Achten sie darauf, dass das Holz sauber ist, also trocken gelagert wurde.Das Holz sollte nicht schimmelig sein und durchgehend gleiche Färbung aufweisen.Trocknungsrisse und abspringende Rinde sind Zeichen dafür, dass das Brennholz "reif " ist.

 

 

 

Merkmale der einzelnen Holzarten

 

 - Buche - hält lange vor, entwickelt viel Glut -

In der Regel bevorzugen deutsche Holzkäufer Hartholz, dass beliebteste dabei ist Buche.Sie erkennen Buche daran, dass das Holz selbst hell und hart ist. Sie können mit dem Fingernagel kaum einen Eindruck hinterlassen.Optisches Merkmal ist die Rinde, die silbergrau bis dunkelgrau variieren kann, aber immer glatt ist - im Gegensatz zur Eiche.Graues Buchenholz spricht für das Alter des Holzes, zu alt sollte es aber auch nicht sein.Hartholz verbrennt man idealerweise im dritten Winter nach dem Einschlag.Bei wirklich optimaler Lagerung und einem heißen und trockenen Sommer ist Buche aber auch schon im Winter nach dem Einschlag reif zur Verbrennung.Bedingung dafür ist abe, dass es gespalten und überdacht einem warmen und windigen Sommer ausgesetzt wurde.

 

- Eiche - entwickelt wenig Glut, etwas Funkenflug und wenig Flamme.

Brennt aber z.B.im Kachelofen sehr lange.

Eichenholz ist rotbraun und hat eine sehr raue und oft faserige Rinde.Eiche riecht zudem - verantwortlich dafür ist die enthaltene Gerbsäure.Alte und schlecht gelagerte Eiche ist meist nur noch am Gewicht zu erkennen und gegenüber Weichholz abzugrenzen.Ein gutes Stück Eiche hat immer ein" kerniges" Gewicht.

 - Esche - ist der Buche gleichzusetzen, aber auch seltener.

 - Birke  - ist ein gutes Kaminholz (blaue Flamme durch ätherische Öle im Holz), brennt schneller ab als Buche.

Die Heizwerte von Hartholz sind alle vergleichbar, allerdings unterscheiden sich die Abbrandformen.Eiche  hält z.B. die Glut länger.Hier geben wir keinerlei Empfehlungen - trockenes Hartholz ist immer gut.Egal ob vom Kirchbaum oder vom Ahorn.Allenfalls Birke nimmt eine Sonderstellung ein, da dieses Holz zum Spritzen von Funken neigt.

 - Fichte - Nadelhölzer neigen zu Funkenflug durch hohe Harzanteile, deshalb nur in geschlossenen Feuerstätten verwenden -  aber ein gutes Anmachholz.

Weichhölzer wie Tanne, Fichte, Douglasie oder Kiefer sind leichter als Hartholz und unterscheiden sich untereinander in der Dichte und vor allem im Harzgehalt.

Aufgrund ihrer spezifischen Dichte sind Weichhölzer dann aber auch billiger als Hartholz.

Die Empfehlung für Weichholz ist eindeutig Kiefer, da es beim Verbrennen gut riecht und auch länger brennt als die Konkurrenz.Weichholz trocknet übrigens unglaublich schnell.Sie können das im Frühjahr gespaltene Holz - wenn es optimal gelagert wird - im Winter darauf unbedenklich verbrennen.

 - Erle -ist schnell abgebrannt, wenig nachhaltig -deshalb gutes Sommerholz.wenn`s

sowieso schon heiss genug ist.

Esche und Erle - beide mit Buche vergleichbar sind sehr gutes Brennholz.Wobei die Erle wie schon genannt eher etwas für den Sommer ist, da sie schneller verbrennt als Buche, Eiche oder Esche.

 

 

Was ist ein Raummeter Holz?

 

Ein Raummeter (RM) ist die in einen Kasten (1m x 1m x 1m) hineinpassende Holzmenge

in Form von Scheiten oder Rundhöizern.

Wer einen Raummeter kauft, hat damit aber keinen tatsächlichen Kubikmeter Holz erworben, denn im Raummeter sind zwischen den eigeschichteten Holzstücken mehr oder weniger große Lufträume.

Kaminholz wird hauptsächlich im geschittenen, gespaltenem zustand bereitgestellt, meistens in den Längen 25cm oder 33cm.

Deshalb wird dieses Holz in Schüttraummetern (SRM) oder im verpackten Zustand nach Gewicht gehandelt.

 

Gillissen | Copyright |2013-2016 | All rights reserved.