Schornstein-Kaminofen

 

Qualitätsmerkmale bei Holzpellets auch ohne Messgeräte

 

Einen störungsfreien Betrieb und eine effiziente Verbrennung von Pellets ist nur gewährleistet, wenn der Brennstoff eine optimale Qualität aufweist. Holzpellets sollten neben allen Daten vor allem eine hohe Dichte (650-720kg/dm³) aufweisen. Die Dichte beeinflusst im wesentlichen die Brenneigenschaften von Pellets. Je dichter und kompakter das Holz zu Pellets gepresst wurde, desto höher ist ihr Heizwert.

Jedoch haben die wenigsten Verbraucher Messgeräte zur Überprüfung.

  • Daher schaffen uns optische Merkmale Informationen über die Qualität. Eine glatte, glänzende Oberfläche sowie wenige Quer- bzw. Längsrisse sowie größtenteils gleichlange Pellets vermindern den Staub- und Feinanteil.

  • Staubentwicklung beim Einblasen in den Pelletlagerraum ist nicht zwangsmäßig ein Qualitätsmerkmal, dieser kann durch ein besseres Absauggebläse gemindert werden. Die Menge des Abriebs hängt zwar von der Qualität der Holzpellets ab, ist aber nur mit speziellen Messgeräten genau zu ermitteln. Eine leichte Einschätzung der Qualität erhält man jedoch auch, wenn man eine halbe Handvoll Pellets nimmt und drei mal eine Faust bildet. Hierbei reiben die Pellets leicht aneinander und es entsteht mehr oder weniger je nach Qualität ein gewisser Feinanteil.

  • Es ist wahr: Holzpellets gehen im Wasser unter. Holzpellets minderer Qualität allerdings auch. Ein Hinweis auf die Qualität der Holzpellets kann die Verfärbung des Wassers geben. Bei guter Qualität wird das Wasser wieder fast klar, bei schlechter Qualität entsteht eine trübe, braune Brühe.

  • Auch von der Farbe der Holzpellets lässt sich keinesfalls ein Rückschluss auf die Qualität ziehen. Sie ist beeinflusst von den verwendeten Holzarten und solche gibt es nunmal einige.


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